Ohne logistischen Überbau keine Optimierung von Industrie 4.0

Industrie 4.0 bedeutet für sehr viele verladende und produzierende Unternehmen einen riesigen Schritt nach vorne. Es ist eine große Veränderung, bei der die Abhängigkeit von Echtzeit-Ketteninformationen zunimmt. Die Wurzeln von Industrie 4.0 liegen in Deutschland, doch die Idee, möglichst viele Geräte, Prozesse und Systeme miteinander kommunizieren zu lassen, wird auch in den Niederlanden begrüßt. Die Daten all dieser Geräte müssen nahtlos in ERP-Systeme einfließen, woraufhin Produzenten damit beginnen können, Ihren Kunden einen Mehrwert zu bieten. Doch bei der ganzen Thematik gibt es ein „Aber“. Während große Unternehmen Ein- und Verkaufsabläufe gut mit bestehenden ERP (z.B. SAP) unterstützen können, stellt sich die Angelegenheit beim logistischen Inbound-Prozess etwas komplexer dar. Die Zusammenarbeitsplattform von Yellowstar kann dafür eine Lösung sein.

ERP liefert keine übersichtlichen Echtzeit-Netzwerkdaten

Wie ist die aktuelle Situation: Unternehmer, die Industrie 4.0 echt zu einem Erfolg machen wollen, sind von Daten aus dem gesamten Supply-Netzwerk abhängig. Doch genau dieser Aspekt ist in einem ERP-System nicht vorgesehen. ERP-Anwendungen sind hervorragend für die Verwaltung aller möglichen internen Abläufe geeignet, doch Industrie 4.0 richtet sich gerade auf das Sammeln von Daten aus verschiedenen Quellen und das anschließende Teilen und Optimieren von Abläufen. Bei diesen Abläufen, der Herstellung eines Autozubehörteils oder eines anderen Produkts, sind die Zulieferer natürlich ein wichtiger Bestandteil. Dieser Teil der Kette scheint in Ordnung zu sein, doch das ist er nicht. Es gibt überflüssige Lagerbestände in der Supply-Kette, Echtzeitkorrekturen sind nicht möglich, nichts ist verbunden, es gibt sozusagen ein schwarzes Loch zwischen Zulieferer und Anmeldung im Lager des Verladers/Produzenten.

Erforderlich: Zusammenarbeitsplattform

Ein multinationales Unternehmen wie Bosch, der weltweit größte Zulieferer in der Autoindustrie, muss darauf reagieren, dass seine Kunden auf die Hersteller von Elektrofahrzeugen umsteigen. Die Veränderung hat einen enormen Effekt auf alle Produkte, die der Zulieferer herstellt. Ein ERP-System wird einem Unternehmen wie diesem nicht dabei helfen, den Einkauf und die Regie über die Inbound-Logistik zu verbessern. Eine Bestellung aufzusetzen ist kein Problem, aber das was danach kommt schon. Würde sich Bosch ergänzend zum ERP für eine Zusammenarbeits-, Informations-, Planungs- und Überwachungsplattform wie die von Yellowstar entscheiden, dann bekämen sie Einblick in das gesamte Supply-Netzwerk. Nun geht es hier bei den Bestellungen eines Unternehmens nicht so sehr darum ob etwas ankommt, sondern wann. Oft ist es effizienter, einen kleinen Teil eines Auftrags schneller per Luftfracht oder durch Eiltransport zu liefern, und den Rest en bloc. Das könnte eine Optimierung sein oder Kosten einsparen. Es sorgt in jedem Fall für einen effizienteren Ablauf und die schnellere Lieferung von Endprodukten.

Zu viele Abläufe laufen zu gut

Produktionsunternehmen arbeiten häufig auf Basis des Lean-Gedankens, haben interne Abläufe gut durchdacht, doch diese sind dadurch auch etwas schwerfällig. Marktentwicklungen zwingen multinationale Unternehmen dazu, effektiver zu arbeiten und Daten in Echtzeit zwischen Geräten und zentralen Systemen zu teilen. Industrie 4.0 ist dafür ein guter Beginn, doch es braucht mehr. Der durchschnittliche Supply-Chain-Manager eines großen Unternehmens hat heutzutage zu wenig Einsicht darüber, warum ein Ablauf gut funktioniert. Wenn einmal etwas schief gehen, wäre er gezwungen sich in alle Ströme zu vertiefen, auch die der Beschaffung von sowohl Produktions- als auch Servicegütern.

Innovation und Agility während der Strategie-Tage

Während der Strategie-Tage in Deutschland, einer Veranstaltung, bei der Yellowstar anwesend war, war Industrie 4.0 ein zentrales Thema. Obwohl deutsche Multis besonders professionell und robust organisiert sind, merken sie, dass Veränderungen nötig werden. Themen wie Innovation und Agility schleichen sich in die Vorstandsetagen, ebenso wie die Autonomie der Arbeitsteams. Der Informationsfluss ist bei diesen Veränderungen von strategischer Bedeutung. Der Transport von Produkten zu Produktionsstandorten wird leider noch zu wenig beachtet. Und doch sind es ein guter Einblick (Daten!) und die Kontrolle der Beschaffung (Inbound), die für eine weitere Optimierung sorgen können. Übrigens gilt das gleiche für die Versand- und Last-Mile-Logistik, dort muss auch alles einsehbar sein, um in Echtzeit eingreifen zu können. Es ist nötig, mit mehr Parteien zusammenzuarbeiten, insbesondere bei den Transportströmen zu den Fabriken. Dieser Strom ist jetzt ein einziges schwarzes Loch. Spediteure sorgen nicht ohne weiteres für diese notwendige Transparenz, deshalb müssen multinationale Unternehmen selbst aktiv werden. Sie sehen, dass sie etwas ändern müssen. Ein webbasiertes System eignet sich hervorragend, um als zentraler Überbau verschiedene schlecht miteinander kommunizierende ERP-System festzulegen und Zugriff auf die externen Ströme zu erhalten. Beispiele sind der Beschaffungsprozess, Konsolidierung und multimodale Planung.

Möchten Sie genauer informiert werden, welche Möglichkeiten es gibt, mehr Zugriff auf Ihre Supply-Chain und das Supply-Netzwerk zu erhalten? Star Flow und Star Connect sind die geeigneten Werkzeuge für Sie.

 

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