Intermodale Logistik wird jetzt zur Zusammenarbeit gezwungen!

Wie viel Zeit und Geld wollen Sie noch in der Containerwelt verlieren? Der  intermodale Markt wird zur Kettenzusammenarbeit gezwungen und Integration ist notwendig für einen Gesamtüberblick des Kettenprozesses. Nur eine effiziente Zusammenarbeit in der Kette wird zur Minimierung unnötiger Wartezeiten führen. Durch Datenaustausch innerhalb der Kette können Fehler vermieden, die Kundenzufriedenheit erhöht und sowohl interne als auch externe Prozesse effizienter gestaltet werden.

Ursachen und Folgen

Die Ursachen und Folgen einer nicht durchgeführten digitalen Integration sind enorm. Das zeigte sich auch in der Studie von Partenon Ernst und Young zur Überlastungsproblematik im Hafen von Rotterdam. Einige Fakten, Ergebnisse und Empfehlungen des Berichts:
  • Expansion und engere Zeitfenster sorgen für Spitzenzeiten bei der Abfertigung, bei denen trotz ausreichender Abfertigungskapazität Verzögerungen auftreten.
  • Die Logistikkette des Containertransports ist komplex und besteht aus einer großen Zahl von Beteiligten, die auf unterschiedliche Art und Weise zusammenarbeiten.
  • Es gibt keinen Echtzeit-Überblick für alle Beteiligten der Kette, sodass die zugrundeliegenden Ursachen der Spitzenbelastung nicht sichtbar sind.
  • Die Planungen der verschiedenen Kettenparteien sind nicht aufeinander abgestimmt.
  • Reedereien sind unter allen Mitspielern die konsolidiertesten, wodurch sie Macht und Vorrang erlangen.
  • Keine direkten vertraglichen Pflichten mit Subunternehmern in der Kette, was zur Folge hat: keine Bindung an die Operation.
  • Ineffiziente Ressourcennutzung durch fehlenden zentralen Überblick der einzelnen Kettenpartner und zwischen diesen.

Handlungsbedarf

Ein Beispiel für ein Unternehmen, das vor kurzem große Fortschritte gemacht hat, ist die Hafengesellschaft Rotterdam. Das begleitete Sektorgespräch mit der Hafengesellschaft hat greifbare Ergebnisse geliefert. Diese Ergebnisse zeigen, dass Verlader, Forwarder, Barge Operators, Inland-Terminals, Deepsea-Terminals und Reedereien die Überlastungsproblematik im Hafen von Rotterdam ernst nehmen und gemeinsam angehen wollen.

Ketteninformationen einsehbar machen

Ein wichtiger Schritt in Richtung der Lösung dieser Problematik ist das vom Port of Rotterdam entwickelte Ketten-Performance-Dashboard, das diesen Sommer fertig werden soll. Durch die zentrale Festlegung und Erschließung von Informationen gewinnt man einen Überblick über die Performance der gesamten Kette, sodass die Quelle von Überlastungsproblemen schneller ermittelt werden und gemeinsam gelöst werden kann. Die Hafengesellschaft Rotterdam investiert darüber hinaus weiterhin in Nextlogic. Yellowstar entwickelte dafür EDI-Input und verwirklichte Interfaces für Marktparteien wie Barge Operators und Terminalbetriebe. Dadurch gibt es nun endlich einen regen EDI-Austausch für die Abfertigung der Container.

Kettenintegration in der Praxis

Eines ist deutlich geworden: Die Digitalisierung ist vielversprechend. Aber wie gehen Sie diesen Schritt der Digitalisierung und hin zu strategischerer Steuerung Ihrer logistischen Prozesse an? Ohne die bei Ihnen vorhandenen Systeme zu ersetzen und zu viel Zeit damit zu verlieren, Ihre Organisation zu überzeugen und ein neues System zu implementieren? Ein guter Anfang ist die Kopplung Ihrer internen Systeme an eine Standard-IT-Lösung, wie die Hinterland Supply Chain-Platform von Yellowstar. Darin werden Informationen geteilt, sodass sowohl MitarbeiterInnen als auch Kunden, Lieferanten und Subunternehmer in Echtzeit kommunizieren und zusammenarbeiten können. Dashboards geben einen Überblick, verschaffen Einblick und weisen mit Alerts rechtzeitig auf eventuelle Probleme hin. Außerdem garantiert Ihnen eine solche Lösung eine transparente Vorhersagbarkeit und durchgehend vereinfachte Workflows und Prozesse. Da der Fokus weniger auf operationalen Problemen liegt, haben Sie mehr Zeit für wichtige Angelegenheiten wie z. B. Ihre Kundenkontakte. Plan yourself a smile!