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Neu ist wirklich besser

Veränderung ist der neue Standard, der weit über IT hinausgeht

In der Logistikbranche wird noch häufig mit veralteter Software gearbeitet. Ich habe ich mich gefragt, ob das eigentlich noch angemessen ist. Die Unternehmen, mit denen ich darüber gesprochen habe, preisen die Stabilität ihres eigenen alten Systems. Jeder im Unternehmen weiß, wie er damit umzugehen hat, und auch die Wartungskosten sollen gering sein.

Auf den ersten Blick scheint dies verständlich zu sein. Veralterung bezieht sich jedoch nicht nur auf die verwendete Technologie - sondern auch auf die gewählte Architektur der Logistiksoftware, auf ihre Anpassungsfähigkeit und auf die Fähigkeit eines Unternehmens, in einer sich immer schneller verändernden Welt mithalten zu können. Mit ein paar Tricks kann alte Software meistens noch auf neuerer Hardware laufen. Aber wer möchte noch in veraltete Entwicklungsumgebungen investieren? Die Frage ist, wie lange man einen Schwarzweiß-Fernseher noch reparieren lassen kann. Welche Kontinuitätsrisiken halten Sie für akzeptabel? Wer eine Programmierung in Basic oder Cobol wünscht, muss ein Altersheim besuchen.

Neue Software enthält auch eine neue Logik. Von der Schreibmaschine in den 80er Jahren und der Einführung von Datenbanken in den 90er Jahren bis hin zur Vorstellung von Windows brauchte es einen großen Schritt vorwärts. Prozessfehler verschwanden aufgrund von Workflow-Management. Es folgten Datengebirge, Software-Roboter und 24/7-Selbstständigkeit von Kunden und Lieferanten. Durch neue Technologien entstanden neue funktionelle Möglichkeiten und neue Arbeitsweisen mit einer viel höheren Produktivität.

Außerdem gehen die Entwicklungen in rasantem Tempo weiter. Vor noch nicht allzu langer Zeit mussten Software-Entwickler zunächst die Prozesse eines Unternehmens studieren und alle Ausgabedokumente sammeln, um auf diesen Informationen aufbauen zu können. Die Arbeitsprozesse wurden in der Software verfestigt, und meistens wurden Betrieb und Buchhaltung in einem einzigen Paket bereitgestellt. Das fühlte sich wie eine Zwangsjacke an, ohne jegliche Flexibilität und die Fähigkeit zur Anpassung an sich verändernde Bedingungen.

Veränderung ist der neue Standard, der weit über IT hinausgeht

Die erfolgreichen Unternehmen von heute sind jedoch „agil“ und verwenden viele Anwendungen verschiedener Anbieter. Veränderung ist der neue Standard, der weit über IT hinausgeht. Wer sich umschaut, wird feststellen, dass die bestehenden Geschäftsmodelle in fast jedem Sektor grundlegend überarbeitet werden. Agile stellt dabei neue Anforderungen an die Technologie und die Kooperationsmöglichkeiten von Software-Systemen. Low Code ist unerlässlich, um neue Funktionen (Mendix, Apex, Outsystems etc.) mit wenig Mitteln aufbauen und mittels ESB (Enterprise Service Bus wie Seeburger, Talend, Biztalk etc.) schnell in die bestehende Applikationslandschaft integrieren zu können. Wenn der Kunde etwas verlangt, dann möchte er es „morgen“ schon bekommen.

Es sollte klar sein: mit veralteter Software kann ein Unternehmen mit diesen Entwicklungen wirklich nicht mehr mithalten. Und das ganz unabhängig davon, wie sehr ein veraltetes Standardpaket noch immer auszureichen scheint. Die Aufrechterhaltung des alten Systems kann nur dann in Betracht gezogen werden, wenn Sie als Unternehmen sicher sind, dass Sie in den kommenden Jahren dasselbe tun werden wie heute. Dabei müssen Sie aber auch berücksichtigen, dass auch Ihr Lieferant überlebt. Schauen Sie einfach mal fünf Jahre zurück oder um sich herum. Dann wissen Sie, was Sie tun müssen.

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